
Prävention und Früherkennung
Unser Ziel ist es, jede Veränderung der Brust kompetent und so schnell wie möglich abzuklären. Vor der Untersuchung führen wir ein persönliches Gespräch, in dem wir Sie zu Symptomen, Beschwerden, Ihren Lebensumständen, dem Menopausenstatus sowie zu Krebserkrankungen in Ihrer Familie und weiteren relevanten Aspekten befragen. So erhalten wir ein umfassendes Bild, bevor wir mit den weiteren Untersuchungen fortfahren.
Prävention von Brustkrebs
Eine ausgewogene Ernährung, regelmässige Bewegung und ein normales Körpergewicht können das Risiko reduzieren, an Brustkrebs zu erkranken.
Bildet sich dennoch ein Brustkrebs aus, ist es wichtig, diesen bereits im Entstehen zu erkennen, was eine bestmögliche Diagnostik erfordert. Dabei können eine Kombination aus ärztlicher Tastuntersuchung, Mammografie, Brustultraschall oder weiteren bildgebenden Verfahren wie dem MRI sowie eine Gewebeentnahme zur Anwendung kommen.
Früherkennung
Die Krebsliga der Schweiz empfiehlt für Frauen ohne familiäres Risiko Früherkennungsmassnahmen wie die monatliche Selbstuntersuchung, eine jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung (mit Brust-Tastuntersuchung) ab 40 Jahren, eine Basismammografie mit 50 Jahren und danach Mammografien im Abstand von zwei Jahren. Bei Frauen mit familiärem Risiko sind die Untersuchungsintervalle individuell festzulegen.
Empfehlungen der Krebsliga Schweiz
Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsaussichten. Die Krebsliga Schweiz empfiehlt für Frauen ohne familiäres Risiko folgende Früherkennungsmassnahmen:
- Monatliche Selbstuntersuchung
- Eine jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung (einschliesslich Brusttastuntersuchung) ab dem 40. Lebensjahr
- Eine Basis-Mammografie im 50. Lebensjahr und danach Mammografien alle zwei Jahre
Für Frauen mit familiärem Risiko können häufigere Untersuchungen empfohlen werden. Diese werden individuell je nach Risikofaktoren festgelegt.
Wann beginnt das Brustkrebs-Screening?
Screening oder Früherkennung bedeutet spezifisch, dass Sie ohne irgendwelche aktuellen Symptome auf Brustkrebs untersucht werden. Screening ist nicht das Gleiche wie ein diagnostischer Test, nachdem man einen Knoten entdeckt oder Brustkrebssymptome bemerkt hat, auch wenn ähnliche Scan-Verfahren zum Einsatz kommen können.
Die meisten Kantone bieten Frauen ab dem 50. Lebensjahr alle zwei Jahre ein routinemässiges Mammografie-Screening an. Der Kanton Tessin bietet dieses Programm an. Der Kanton Zürich verfügt zurzeit über kein Brustkrebs-Screening-Programm.
Mit zunehmendem Alter steigt nämlich das Brustkrebsrisiko. Etwa acht von zehn Personen sind bei der Erstdiagnose Brustkrebs über 50 Jahre alt.
Die obere Altersgrenze ist kantonal unterschiedlich und kann 70 bis 74 Jahre betragen.
Regionale Screening-Programme sind nicht die einzige Möglichkeit für ein Mammographie-Screening. Sie können Ihre Ärztin oder Ihren Arzt darum bitten, wenn bestimmte Faktoren Ihr Brustkrebsrisiko massgeblich erhöhen. Dazu gehören:
- Brustkrebs in der Familie
- Bestimmte Gene, die mit Brustkrebs oder Eierstockkrebs in Verbindung stehen
- Wenn Sie bereits Eierstockkrebs hatten
Nähere Informationen zur Früherkennung in Ihrem Kanton erhalten Sie bei Swiss Cancer Screening.
In Kantonen ohne offizielles Screening-Programm (wie z.B. Zürich) können Sie sich selber oder Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Sie zu einer Früherkennunguntersuchung bei uns anmelden.

"Die Aufklärung über meine Risikofaktoren haben mich bewogen, meinen Lebensstil zu verändern."

Unsere Ärztinnen und Ärzte
Wir stellen Ihnen die besten Spezialistinnen und Spezialisten zur Seite, die Ihnen mit Verständnis zuhören und sich um Sie kümmern. Dazu zählen einige der renommiertesten Fachmediziner Europas – von Gynäkologinnen, Onkologen, Radiologinnen, Brustchirurgen und plastischen Chirurginnen bis hin zu Brust- und Onkologie-Pflegefachkräften, Consultants für Genetik und Psychoonkologinnen. Wir sind alle gemeinsam für Sie da.


